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„Hunger nach Gerechtigkeit“ unter diesem Motto findet - wie im Vorjahr - auch unsere 61. Aktion statt. Bis zum heutigen Tag leben Millionen Menschen in Armut, werden verfolgt, gedemütigt oder ausgegrenzt. Brot für die Welt setzt sich dafür ein, diese Situation global und nachhaltig zu ändern.

Seit mehr als 60 Jahren kämpft Brot für die Welt für die Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit. In dieser Zeit wurde Beachtliches erreicht: Gemeinsam mit Partnerorganisationen weltweit und getragen von so Vielen in evangelischen und freikirchlichen Gemeinden in Deutschland konnten wir bisher bereits Millionen Menschen dabei unterstützen, ihr Leben aus eigener Kraft zu verbessern. Dabei zählt für Brot für die Welt jede und jeder Einzelne und die Verheißung, dass alle „das Leben und volle Genüge“ haben sollen.

Ab dem 1. Advent können auch Sie, liebe Gemeindeglieder für Brot für die Welt spenden. In den Gottesdiensten liegen wieder Spendentütchen aus, sie können aber auch direkt im Pfarramt spenden. Eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt kann ab 50 € ausgestellt werden.

Christina Schindler


 

Monatsspruch Dezember aus Jesaja 50,10 

Kennen Sie das? Die Dunkelheit im Winter kann einen ganz schön herunterziehen. Läuft dann auch noch das eine oder andere im Alltag schief, macht das fehlende Sonnenlicht einem umso mehr zu schaffen. Dunkel kann es in uns auch werden, wenn wir in schwierige Lebenssituationen geraten – mit Arbeitslosigkeit, Beziehungskrisen, Krankheit oder gar Todesfällen.

Zusage oder Aufforderung?

Und dann dieser Monatsspruch: Was für eine tolle Zusage! Das dachte ich beim ersten Lesen. Aber genau genommen geht es hier in erster Linie nicht um eine Zusage: Es geht um eine Aufforderung! Wenn ich "im Dunkel lebe" und mir "kein Licht leuchtet", dann soll ich trotzdem vertrauen und mich auf den "Namen des Herrn", also auf Gott, verlassen.

Aktiv vertrauen

Ich bin nicht zum Abwarten verdammt – nach dem Motto: "Im Frühjahr werden die Tage wieder länger, vielleicht wird dann alles wieder erträglicher." Ich muss das Schwere nicht passiv durchleiden, weil es zum Leben gehört und kein Mensch mir helfen kann. Nein, der Text zeigt mir eine Alternative auf: Es geht darum, dass ich etwas tue. Dass ich aktiv werde. Dass ich es einübe, auf Gottes Hilfe zu vertrauen und mich auf Gott zu verlassen. Jetzt. Auch wenn ich gerade das Gefühl habe, in Angst und Pein zu ertrinken.

Wie tröstlich: Gott ist da!

Selbst wenn ich gar nichts spüre von Gottes Verlässlichkeit, gibt es sie dennoch. Das drückt der Monatsspruch aus. In der Aufforderung, mich aktiv auf Gott zu verlassen, steckt nämlich zugleich die Zusage, dass Gott da ist. Das ist tröstlich. Gott ist anwesend und auf ihn ist Verlass. Dann kann ich es auch wagen, mich ihm anzuvertrauen und zu ihm zu kommen, z. B. im Gebet. Und wenn mir selbst die Worte fehlen, kann ich mich vielleicht auf Worte anderer stützen – aus den biblischen Psalmen oder vertrauten Gesangbuchliedern.

Gedanken von Ulrike Stahlberg, Online-Redakteurin bei der
Christoffel-Blindenmission


 

Auch wir in der Gemeinde möchten auf die Suche gehen und uns diesem interessanten Projekt, welches bereits seit 2015 im Freistaat Sachsen gestartet ist, zuwenden. Um was soll es dabei gehen?

In den vergangenen Jahren wurde ein signifikanter Rückgang der Insektenvielfalt verzeichnet. Die Gründe dafür sind sehr different und nicht immer eindeutig zu bestimmen. Als ein Argument wird der Rückgang von naturbelassenen Wiesen und Grünflächen genannt.

Dem möchte das Projekt mit dem Anlegen von speziellen Blühwiesen entgegentreten. Das Geheimnis für eine erfolgreiche Schmetterlingswiese ist die richtige Vorbereitung und Pflege der Fläche. Die Aussaat erfolgt mit regionalem Saatgut und dann heißt es wachsen und gedeihen und mit ein bisschen Glück summt und schwirrt es schon bald durch die Wiese.

Allerdings sind die speziell angelegten Wiesen so selten wie möglich zu mähen, damit Schmetterlinge und Insekten sich gut entwickeln können. Dies bedeutet, dass natürlich der Rasen mit seinen darauf wachsenden Blumen immer etwas höher stehen wird – was mancher Betrachter als ungepflegte Fläche ansieht, ist aus Sicht der Insekten ein wahres Paradies, das zum Innehalten und betrachten einlädt.

Auch unsere Gemeinde möchte sich auf den Weg machen Schmetterlingswiesen anzulegen. Hierzu wurde bereits eine Fläche auf unserem Friedhof ausgewählt. Für weitere Flächen am Martin-Luther-Platz soll ein Konzept erarbeitet werden. Wer Lust hat oder neugierig geworden ist kann sich gern dem Arbeitsteam anschließen.

M. K.


 

Ab diesem Schuljahr gibt es neu in unserer Gemeinde den Kinderchor, er findet dienstags von 15:45 – 16:30 Uhr statt und anschließend gibt es den Kindertreff von 16:30 – 17:15 Uhr. Alle Kinder der 1. – 6. Klasse sind herzlich dazu eingeladen. Man kann, wenn man Lust hat beider Veranstaltungen besuchen, oder aber auch nur eine. Herr Staude, Frau Großmann und Frau Staude freuen sich auf euch!


 

Mitte Juli diesen Jahres erhielt unsere Kirchgemeinde einen Zuwendungsbescheid zur weiteren Restaurierung und Erhaltung der Kunigundenkirche. Im nun folgenden Bauabschnitt sollen Putze erneuert und angeglichen, Malerarbeiten durchgeführt, und eine Treppe zum oberen Boden eingebaut werden. Auch der Eingangsbereich soll für gehbehinderte Personen besser zugänglich gemacht werden.

Neben erheblichen Mitteln von Bund und Land erhalten wir auch landeskirchliche Mittel, um diesen kunsthistorisch sehr wertvollen Schatz zu erhalten. Insgesamt wird der 3. Bauabschnitt einen finanziellen Rahmen von über 400.000 Euro umfassen. Diese Baumaßnahmen werden jedoch nur gefördert, wenn auch ein Anteil von Eigenmitteln eingebracht wird. Deshalb möchten wir Sie ganz herzlich bitten, uns bei diesem Vorhaben zu unterstützen und für die Erhaltung der Kunigundenkirche zu spenden.


 

 

           

 


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