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CD würdigt Kreutzbach-Orgel

Der Orgelbauer Urban Kreutzbach (1796-1868) wurde in Kopenhagen geboren und landete nach seinen Wanderjahren durch Europa hier in Borna und baute berühmte Orgeln. Anlässlich seines 150-jährigen Todestages spielte KMD Jens Staude eine CD mit Orgelmusik aus der Stadtkirche Borna ein. Die Orgel der Stadtkirche stammte von Urban Kreutzbach, wurde aber ursprünglich für die Kirche in Mochau bei Döbeln​ 1849 gebaut. Sie kam wegen Umbau der Kirche in Mochau 1983 nach Borna und wurde dort in Dienst gestellt. Hören Sie doch einmal in den Videoclip zu unserer Orgel hinein (etwa 1 min.). Wenn Sie mehr Orgelmusik hören wollen, können Sie auch unser Video zu den Störchen auf dem Kirchendach anschauen.

Pfarrer Dr. Reinhard Junghans wird ab  1. März 2020 sein Amt beginnen. 

Sie haben es alle sicher schon gehört und konnten ihn vielleicht auch schon in seinem Vorstellungsgottesdienst etwas kennen lernen, endlich ist es so weit: Wir haben ab 1. März einen neuen Pfarrer!

Für alle die im November bei seinem Gottesdienst nicht dabei sein konnten, stellt sich Pfr. Dr. Junghans noch einmal kurz vor:

In einer Leipziger Theologenfamilie aufgewachsen, interessierte ich mich in meiner Jugend vorwiegend für naturwissenschaftliche und technische Phänomene. So erlernte ich den Beruf des Elektrosignalmechanikers mit Abitur in Magdeburg. Infolge eines Glaubenserlebnisses in dieser Zeit entschied ich mich dann doch, Theologie zu studieren. Nach meinem Theologiestudium in Leipzig promovierte ich 1989 zur Thomas-Müntzer-Rezeption. In den nächsten Jahren arbeitete ich an der Theologischen Fakultät in der Bibliothek und verfolgte danach noch ein Forschungsprojekt zur Katechismusgeschichte. In dieser Zeit wurden meine beiden Kinder geboren.

Im Jahre 1995 feierte ich in der Friedenskirche in Leipzig meine Ordination. Ziemlich schnell bekam ich die Pfarramtsleitung einer Kirchgemeinde mit Kindergarten und Friedhof sowie umfänglichen Bauaufgaben übertragen. Auch in meiner nächsten Stelle in Connewitz-Lößnig gab es ähnliche Aufgabenfelder. Gottesdienst, Besuchsdienst und Glaubenskurse lagen mir in der Gemeindearbeit sehr am Herzen. Seinerzeit war ich auch Vorsitzender des Leipziger Kirchgemeindeverbandes. Besonders habe ich mich für Belange von Kindergärten eingesetzt und wurde dann als Vorsitzender für den entsprechenden Landesverband gewählt. Im Jahre 2014 suchte ich eine neue Herausforderung bei Studierenden im Evangelischen Studienhaus. Die andere halbe Pfarrstelle habe ich oft mit Vakanzsituationen aufgestockt, in denen komplizierte Probleme im Gemeindeaufbau und in der Verwaltung zu lösen waren.

Nun geht die berufliche Reise weiter nach Borna. Angenehme Gespräche mit Verantwortlichen und gute bauliche Verhältnisse haben die Stelle für mich interessant gemacht. Ich freue mich auf die Begegnungen mit Ihnen, eine lebendige Gemeinde zu gestalten, die andere Menschen fasziniert und ihnen Zugänge zum christlichen Glauben eröffnet.

Ihr Pfr. Dr. Junghans

Herr Dr. Junghans übernimmt ab 1. März 2020 die Pfarramtsleitung und wird für den Seelsorgebereich Borna zuständig sein.


 

Gedanken und Erfahrungen aus dem derzeit laufenden Glaubenskurs in unserer Gemeinde von Manuela Krause

Meine Definition davon lautet, seinen eigenen Weg zu Gott finden. Vor vielen Jahren besuchte ich selbst einen Glaubenskurs, den Pfarrerin Elisabeth Roth hielt und entdeckte neben einigen Antworten, die ich auf dem Weg zur Festigung meines Glaubens fand, auch einen Zugang zu mir selbst und zur örtlichen christlichen Gemeinschaft.

Im Dezember 2019 war ich auf Bitten meiner Schwägerin und meines Schwagers, Gast in der Gruppe, welche einen Glaubenskurs bei Pfarrer Mallschützke belegen. Ich möchte die Idendität der Menschen schützen und deshalb bewusst keinen Namen nennen. Es ist ein sensibler Prozess, den Weg zum Glauben, den man Leben will und all den Fragen die man dabei aufwirft, zu gehen.

In der reichlichen Stunde, die ich als Gast in der Gruppe weilte, fühlte ich mich warm und herzlich willkommen. Thomas Mallschützke führte mit viel Sensibilität, Humor und dem Sinn für die Gemeinschaft die anwesenden Menschen an das Thema Weihnachten und deren tiefe Bedeutung heran. Dabei lies er viel Raum für eigene Interpretationen und das Finden von Gemeinsamkeiten in der Gruppe. Ich war meiner Familie sehr dankbar, dass sie mich zum Kurs einlud. Ich fühlte mich geborgen und habe den Gedanken gefasst, nochmals einen Kurs zu besuchen. Schließlich gibt es immer offene theologische Fragen, die einen auf dem Weg durch das Leben begegnen. Oder bei Ihnen etwa nicht?


 

Mit der Kirchgemeindevereinigung wird die Emmauskirchgemeinde Bornaer Land durch einen neu zusammengesetzten Kirchenvorstand geleitet. Durch die Gründung des Schwesterkirchverhältnisses kommen neben den bisher amtierenden Kirchvorstehern beider Gemeinden auch alle Pfarrerinnen und Pfarrer der Region dazu.

Derzeit hat der Kirchenvorstand folgende Zusammensetzung:

Jana Burkhardt, Thomas Claus, Beate Eisert-Krasselt, Pfarrer Thomas Erler, Angelika Fischer, Monika Fleischer, Pfarrerin Ulrike Franke, Susan Graichen, Paul Janus, Pfarrerin Friederike Kaltofen, Superintendent Dr. Jochen Kinder, Manuela Kolster, Holm Krasulsky, Michaela Kretschmer, Pfarrer Matthias Lehmann, Jana Meckel, Manfred Müller, Matthias Müller, Annegret Neitzke, Rowena Quelms, Pfarrer Dr. Torsten Reiprich, Eberhard Ritter, Kirchenmusikdirektor Jens Staude, Janina Tuschkowski, Pfarrer Stephan Vorwergk, Pfarrerin Sabine Wagner, Dr. Matthias Winter

Bitte unterstützen Sie die Arbeit Ihres Kirchenvorstands und begleiten Sie alle Mitglieder durch Ihr Gebet! Eine neue Wahl findet im September d. J. statt.

Sup. Dr. Kinder


 

Im Vorfeld der Kirchgemeindevereinigung haben sich beide Kirchenvorstände im vergangenen Jahr intensive Gedanken darüber gemacht, wie wir in Zukunft Gottesdienst feiern wollen. Dies hat zu folgenden Festlegungen geführt:

  • An jedem Sonntag werden in der Regel zwei Gottesdienste gefeiert: einer in Borna um 10:00 Uhr, ein anderer in einer unserer Dorfkirchen, ebenfalls um 10:00 Uhr. Der Gottesdienst in Borna ist dabei besonders durch die traditionelle Liturgie und die Kirchenmusik geprägt. 
    Hauptorte für die Feier des Gottesdienstes in den Dorfkirchen sind Lobstädt, Kahnsdorf und Neukieritzsch.
  • An jedem Sonntag soll es Familien mit Kindern möglich sein, einen für sie geeigneten Gottesdienst zu besuchen. Dies wird auf verschiedene Art und Weise realisiert:

    1. Es soll regelmäßige Kindergottesdienste in Borna geben (in der Regel einmal pro Monat). Zudem sollen bei Festgottesdiensten in den Dorfkirchen – wenn möglich – Kindergottesdienste angeboten werden.
    2. Die Gottesdienste in den Dorfkirchen sollen in etwas kürzerer Form – nach dem Motto „klein, aber fein“ - gefeiert werden. Zudem wollen wir dort nach und nach erproben, wie wir Kinder stärker in das gottesdienstliche Geschehen einbeziehen können.

  • Rund um den Gottesdienst soll Zeit und Raum für das Gespräch sein. Es soll auch in Zukunft von Zeit zu Zeit Kirchencafés geben. Die Pfarrer müssen nach einem Gottesdienst nicht zu einem weiteren Gottesdienst weiterziehen, sondern haben noch Zeit für Fragen und Gespräche.
  • Mit der monatlichen Wochenschlussandacht am Freitagabend um 18:00 Uhr wollen wir eine neue Gottesdienstform für die Dorfkirchen in der kommenden Zeit erproben.
  • In Borna soll es weiterhin die „17UhrGottesdienste“ geben. Gemeinsame Gottesdienste werden zu besonderen Anlässen gefeiert, so etwa am „Tag der Emmausjünger“ (das ist der Ostermontag), zu Himmelfahrt oder dem Reformationstag.

Lassen Sie sich einladen! Gehen Sie auf Entdeckungstour in unserer
großen und vielfältigen Gemeinde! Bringen Sie Ihre Kinder mit und schauen Sie, wo Sie als Familie gut aufgehoben sind!


 

Bildbetrachtung zur Jahreslosung 2020

Ich glaube, hilf meinem Unglauben! Markus 9,24

Es gibt Momente im Leben, da ist alles in Aufruhr. Was bisher im Gleichgewicht war, gerät ins Wanken. Tiefe Glaubensüberzeugungen stehen plötzlich in Frage. In der Jahreslosung für 2020 begegnet uns ein Mensch, der darum ringt, glauben zu können. Das Bild zur Jahreslosung von Dorothee Krämer nimmt diese innere Zerrissenheit und den Schrei nach Hoffnung auf.

Ich glaube – wenn nichts mehr sicher ist.

Es ist auf den ersten Blick ein Wirrwarr verschiedener Linien und Striche, das uns auf dem Bild von Dorothee Krämer entgegenkommt. Schwarze gezackte Linien sind zu erkennen und Linien, die in verschiedenen Blauschattierungen schimmern. Mir scheint, dass unser Leben in manchen Momenten diesem Ineinander verschiedenster Strichführungen und Farben gleicht. Wenn das, was wir glauben, durcheinander gekommen ist und alle frommen Gefühle verweht sind vom Wind des Zweifels. Ungefähr in der Mitte des Bildes meine ich einen Baum erkennen zu können. Er ist gebeugt, als ob der Sturm ihn zu Boden drückt und zu entwurzeln droht. Wenn der Zweifel unser Leben durcheinander wirbelt, dann droht ausgerissen zu werden, was wir felsenfest geglaubt haben. In den Linien und gezackten Strichen leuchten Gelbtöne auf. An einigen Stellen durchbricht ein heller Lichtstrahl die dunklen Linienführungen. Beides ist da: Hell und Dunkel, zackig-scharfe Strichkanten und helle, breite Farbbahnen. So wie es in unserem Leben beides gibt: lichte und dunkle Momente, Schönes und Trauriges. Glaube ist dadurch gekennzeichnet, dass wir hoffen und bangen, dass wir fest vertrauen und dann wieder mit dem Zweifel ringen. Mein Blick bleibt am Baum in der Bildmitte hängen. Feste Wurzeln muss er haben, sonst hätte der Sturm ihn mit Leichtigkeit umgeworfen.

Gedanken von Pfarrer Cornelius Kuttler


 

 

           

 


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