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CD würdigt Kreutzbach-Orgel

Der Orgelbauer Urban Kreutzbach (1796-1868) wurde in Kopenhagen geboren und landete nach seinen Wanderjahren durch Europa hier in Borna und baute berühmte Orgeln. Anlässlich seines 150-jährigen Todestages spielte KMD Jens Staude eine CD mit Orgelmusik aus der Stadtkirche Borna ein. Die Orgel der Stadtkirche stammte von Urban Kreutzbach, wurde aber ursprünglich für die Kirche in Mochau bei Döbeln​ 1849 gebaut. Sie kam wegen Umbau der Kirche in Mochau 1983 nach Borna und wurde dort in Dienst gestellt. Hören Sie doch einmal in den Videoclip zu unserer Orgel hinein (etwa 1 min.). Wenn Sie mehr Orgelmusik hören wollen, können Sie auch unser Video zu den Störchen auf dem Kirchendach anschauen.

Im Vorfeld der Kirchgemeindevereinigung haben sich beide Kirchenvorstände im vergangenen Jahr intensive Gedanken darüber gemacht, wie wir in Zukunft Gottesdienst feiern wollen. Dies hat zu folgenden Festlegungen geführt:

  • An jedem Sonntag werden in der Regel zwei Gottesdienste gefeiert: einer in Borna um 10:00 Uhr, ein anderer in einer unserer Dorfkirchen, ebenfalls um 10:00 Uhr. Der Gottesdienst in Borna ist dabei besonders durch die traditionelle Liturgie und die Kirchenmusik geprägt. 
    Hauptorte für die Feier des Gottesdienstes in den Dorfkirchen sind Lobstädt, Kahnsdorf und Neukieritzsch.
  • An jedem Sonntag soll es Familien mit Kindern möglich sein, einen für sie geeigneten Gottesdienst zu besuchen. Dies wird auf verschiedene Art und Weise realisiert:

    1. Es soll regelmäßige Kindergottesdienste in Borna geben (in der Regel einmal pro Monat). Zudem sollen bei Festgottesdiensten in den Dorfkirchen – wenn möglich – Kindergottesdienste angeboten werden.
    2. Die Gottesdienste in den Dorfkirchen sollen in etwas kürzerer Form – nach dem Motto „klein, aber fein“ - gefeiert werden. Zudem wollen wir dort nach und nach erproben, wie wir Kinder stärker in das gottesdienstliche Geschehen einbeziehen können.

  • Rund um den Gottesdienst soll Zeit und Raum für das Gespräch sein. Es soll auch in Zukunft von Zeit zu Zeit Kirchencafés geben. Die Pfarrer müssen nach einem Gottesdienst nicht zu einem weiteren Gottesdienst weiterziehen, sondern haben noch Zeit für Fragen und Gespräche.
  • Mit der monatlichen Wochenschlussandacht am Freitagabend um 18:00 Uhr wollen wir eine neue Gottesdienstform für die Dorfkirchen in der kommenden Zeit erproben.
  • In Borna soll es weiterhin die „17UhrGottesdienste“ geben. Gemeinsame Gottesdienste werden zu besonderen Anlässen gefeiert, so etwa am „Tag der Emmausjünger“ (das ist der Ostermontag), zu Himmelfahrt oder dem Reformationstag.

Lassen Sie sich einladen! Gehen Sie auf Entdeckungstour in unserer
großen und vielfältigen Gemeinde! Bringen Sie Ihre Kinder mit und schauen Sie, wo Sie als Familie gut aufgehoben sind!


 

Bildbetrachtung zur Jahreslosung 2020

Ich glaube, hilf meinem Unglauben! Markus 9,24

Es gibt Momente im Leben, da ist alles in Aufruhr. Was bisher im Gleichgewicht war, gerät ins Wanken. Tiefe Glaubensüberzeugungen stehen plötzlich in Frage. In der Jahreslosung für 2020 begegnet uns ein Mensch, der darum ringt, glauben zu können. Das Bild zur Jahreslosung von Dorothee Krämer nimmt diese innere Zerrissenheit und den Schrei nach Hoffnung auf.

Ich glaube – wenn nichts mehr sicher ist.

Es ist auf den ersten Blick ein Wirrwarr verschiedener Linien und Striche, das uns auf dem Bild von Dorothee Krämer entgegenkommt. Schwarze gezackte Linien sind zu erkennen und Linien, die in verschiedenen Blauschattierungen schimmern. Mir scheint, dass unser Leben in manchen Momenten diesem Ineinander verschiedenster Strichführungen und Farben gleicht. Wenn das, was wir glauben, durcheinander gekommen ist und alle frommen Gefühle verweht sind vom Wind des Zweifels. Ungefähr in der Mitte des Bildes meine ich einen Baum erkennen zu können. Er ist gebeugt, als ob der Sturm ihn zu Boden drückt und zu entwurzeln droht. Wenn der Zweifel unser Leben durcheinander wirbelt, dann droht ausgerissen zu werden, was wir felsenfest geglaubt haben. In den Linien und gezackten Strichen leuchten Gelbtöne auf. An einigen Stellen durchbricht ein heller Lichtstrahl die dunklen Linienführungen. Beides ist da: Hell und Dunkel, zackig-scharfe Strichkanten und helle, breite Farbbahnen. So wie es in unserem Leben beides gibt: lichte und dunkle Momente, Schönes und Trauriges. Glaube ist dadurch gekennzeichnet, dass wir hoffen und bangen, dass wir fest vertrauen und dann wieder mit dem Zweifel ringen. Mein Blick bleibt am Baum in der Bildmitte hängen. Feste Wurzeln muss er haben, sonst hätte der Sturm ihn mit Leichtigkeit umgeworfen.

Gedanken von Pfarrer Cornelius Kuttler


 

Können Sie sich noch an den Schmetterling erinnern? Er zeigt uns in welche Großregionen unsere Kirchgemeinden strukturell miteinander verbunden sein werden.

Nun ist es vollbracht die Schwesternkirchverträge sind unterzeichnet, ein erster Schritt ist getan. Unsere Region (rot) besteht nun aus einem Schwesternkirchverhältnis mit den Gemeinden Borna/Lobstädt/Neukieritzsch (Emmauskirchgemeinde Bornaer Land), Bad Lausick/Etzoldshain, Regis Breitingen, Groitzsch, Pegau und dem Leipziger Neuseenland.

Wie schon berichtet ist diese strukturelle Veränderung notwendig, da unsere Kirchgemeinden immer kleiner werden und somit Kräfte (z. B. in der Verwaltungsarbeit oder in der Gemeindepädagogik) besser gebündelt werden können.


 

Ab diesem Schuljahr gibt es neu in unserer Gemeinde den Kinderchor, er findet dienstags von 15:45 – 16:30 Uhr statt und anschließend gibt es den Kindertreff von 16:30 – 17:15 Uhr. Alle Kinder der 1. – 6. Klasse sind herzlich dazu eingeladen. Man kann, wenn man Lust hat beider Veranstaltungen besuchen, oder aber auch nur eine. Herr Staude, Frau Großmann und Frau Staude freuen sich auf euch!


 

Mitte Juli diesen Jahres erhielt unsere Kirchgemeinde einen Zuwendungsbescheid zur weiteren Restaurierung und Erhaltung der Kunigundenkirche. Im nun folgenden Bauabschnitt sollen Putze erneuert und angeglichen, Malerarbeiten durchgeführt, und eine Treppe zum oberen Boden eingebaut werden. Auch der Eingangsbereich soll für gehbehinderte Personen besser zugänglich gemacht werden.

Neben erheblichen Mitteln von Bund und Land erhalten wir auch landeskirchliche Mittel, um diesen kunsthistorisch sehr wertvollen Schatz zu erhalten. Insgesamt wird der 3. Bauabschnitt einen finanziellen Rahmen von über 400.000 Euro umfassen. Diese Baumaßnahmen werden jedoch nur gefördert, wenn auch ein Anteil von Eigenmitteln eingebracht wird. Deshalb möchten wir Sie ganz herzlich bitten, uns bei diesem Vorhaben zu unterstützen und für die Erhaltung der Kunigundenkirche zu spenden.


 

 

           

 


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