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„…und du sollst ein Segen sein.“

So lautete dieses Jahr das Thema im Kindercamp Höfgen. Aber was heißt es, „Segen zu sein“? Was ist Segen? Am Ende von jedem Gottesdienst wird der Segen gesprochen. Zum Geburtstag sagen manche Leute: „Ich wünsche dir Gottes Segen und sonst nichts.“ Der Segen Gottes ist allumfassend. Es bedeutet nicht, dass ich nie wieder krank werde; keine Unfälle passieren; kein Streit und keine Not mehr in meinem Leben ist. Nein! Das haben schon die Menschen im Alten Testament erfahren. Sie haben aber auch die Erfahrung gemacht, dass Gott in dieser Zeit da ist. Eine etwas andere Übersetzung von Ps. 121 lautet: „Ich schaue auf zu den Bergen. Meine Stärke kommt von den Bergen. Nein. Meine Stärke kommt von Gott, der Himmel und Erde gemacht hat, und die Berge.“.

Gott sprach zu Abraham, „Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.“ Er und seine Frau bekamen ein Kind versprochen. Beide sind ungeduldig und er schläft mit der Sklavin Hagar die schwanger wird. Sara lacht über das Versprechen von Gott … die Liste ist noch länger und trotzdem hält Gott an den beiden fest.

Segen bedeutet, dass Gott mich kennt und bei mir ist. Eine Kommilitonin sagte einmal: „Du kannst nicht tiefer fallen, als in Gottes liebende Arme.“ Wir sind Gottes Kinder. Würde Gott seine Kinder, die er erschaffen hat, im Stich lassen? Nein er tat alles, sogar Jesus hat er geopfert. Wir sind durch den Segen Gottes, auch Segensträger für die Menschen in unserer Umwelt. Gott möchte uns dazu gebrauchen, diesen Segen weiter zu tragen. Aber wie sieht das praktisch aus? Wir sind beschenkt von Gott und dieser Segen soll nicht in uns verkümmern, sondern wachsen und weiter gegeben werden. Wer die Gabe des Zuhörens hat, kann Menschen in Not mit einem offenen Ohr die Hilfe sein, die sie benötigen. Wer den Geldsegen bekommen hat, kann die unterstützen die nichts oder wenig haben. Wer musikalisch ist, der kann anderen Freude und Zuversicht damit schenken. …

Segensträger sein, bedeutet aber auch auf Gott zu hören. Was möchte er oder wo will er mich gerade gebrauchen? Und ganz oft, bekommen wir gar nicht mit, wenn wir anderen Menschen zum Segen werden.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen behüteten Monat und alle Zeit Gottes Segen!

Ihre Nicole Großmann

 

           

 


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