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Erzieher/in gesucht

Die Evangelische-Lutherische Kirchgemeinde St. Marien sucht dringend ab sofort eine(n) Erzieher(in) bzw. Heilerziehungspfleger(in) als Krankheitsvertretung in unserer Kindertagesstätte Marienkäfer in Voll- oder Teilzeit bis ca. Sommer 2018.


Bitte melden Sie sich im 

Pfarramt 03433-802185 oder bei der
KiTa-Leiterin, Frau Rösig, unter 03433-260747.

 

welcher Christ kennt das nicht, besonders in der Anfangszeit des Glaubens: Man ist davon überzeugt, die beste Botschaft der Welt zu haben! Das Evangelium würde alle Menschen glücklich machen. Die Leute müssten uns die Türen einrennen, sie sollten vor Freude in die Luft springen über das großartige Geschenk der Gnade, das Gott uns durch Jesus anbietet.

Die Realität sieht manches Mal nüchterner aus. Man erzählt von den wunderbaren Dingen, die man im Glauben erlebt hat und erntet dafür bei manchen Zuhörern nur ein müdes Lächeln oder ein Abwinken. „Ach nö, nicht jetzt“, heißt es dann, „vielleicht ein anderes Mal“. Andere Gesprächspartner wiederum sagen es ganz unverblümt: „Mit Jesus und dem christlichen Glauben will ich nichts zu tun haben. Lass mich damit in Frieden.“

Solche Erfahrungen können entmutigen. Das sollen sie aber nicht, denn Jesus weist im aktuellen Monatsspruch daraufhin, dass dies passieren kann: „Christus spricht: Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich.“ (Lukas 10, 16) Diese Aussage Jesu lässt aufhorchen: Wir sind berufen, hier für Jesus auf Erden zu sprechen! Wir sind quasi seine akustischen Stellvertreter – wer uns hört, hört ihn. Wer uns verachtet, verachtet ihn. Beim Blick in den Spiegel scheint mir diese Berufung ein wenig zu groß zu sein. Wie kann man ihr gerecht werden?

Glücklicherweise gibt die Bibel ein paar Tipps, wie man diese Berufung in die Tat umsetzen kann, z.B. sollen wir in Gnade, Sanftmut und Respekt zu unserem Gegenüber sprechen und so Auskunft über unseren Glauben geben. Die Zusage Jesu erhöht und erniedrigt gleichzeitig. Christen sprechen für Jesus – aber sie können es nur durch ihn und aus seiner Kraft heraus tun. Christen müssen nicht auf sich selbst bauen, sie können Gott vertrauen und aus diesem Vertrauen heraus reden. Sie stoßen mit ihrer Botschaft auch nicht fortwährend auf taube Ohren. Bei einigen Menschen, die zuerst ablehnend sind, ändert sich die Meinung später. Andere wiederum sind von Anfang an interessiert und möchten gerne über den Glauben sprechen.

Welche Freude ist es dann, wenn man die Erfahrung macht, wie Menschen mit einem suchendem Herzen sich für Jesus öffnen – und in ihren Seelen den Frieden Gottes erleben dürfen, der höher ist als all unsere Vernunft. Das ist hier im Pfarramt eine tägliche Herausforderung für mich. Wenn dies gelingt, dann ist es ein wahres Geschenk und ein besonderer Tag des Glücks!

Es grüßt Sie herzlich Christina Schindler

 

           

 


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