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so wie auf dem Titelbild aus Leipzig werden in der Neujahrsnacht die Silvesterraketen den Himmel auch über Borna wieder erleuchten. Es gibt manche guten Gründe dafür: es ist eine schöne Tradition, es macht Spaß und es gibt ein farbenfrohes Bild.

Allerdings frage ich mich, ob dieser Brauch der richtige Anfang für ein Jahr ist, in dem uns die Jahreslosung besonders zum Frieden aufruft. Im Psalm 34 Vers 15 heißt es:

Suche Frieden und jage ihm nach!

Ob das Zünden von Raketen – auch wenn es nur harmlose und farbenfrohe Silvesterraketen sind – der 1. gute Schritt ist, um den Frieden zu suchen, ja ihm sogar nachzujagen? Ich habe da meine Zweifel. Deshalb will ich Sie ermuntern, in der Neujahrsnacht beim Zünden der Raketen nicht stehen zu bleiben. Vielleicht sind gerade die ersten Stunden oder auch Tage des neuen Jahres eine Gelegenheit, um dem Frieden ganz konkret nachzujagen. Vielleicht machen Sie einen Schritt auf einen anderen Menschen zu, mit dem Sie – wenn auch nur im ganz Kleinen – im Unfrieden leben. Vielleicht kommen Ihnen die Worte über die Lippen: „Es tut mir leid!“ oder „Lass uns in Zukunft mehr miteinander als gegeneinander leben!“ Das sind konkrete Schritte, um den Frieden zu suchen. Schritte, die oft Mut und Überwindung kosten. Und die aber so viel Gutes auslösen können.

Ich wünsche Ihnen und allen die zu Ihnen gehören für das neue Jahr alles Gute und Gottes reichen Segen!

Ihr/Euer Jochen Kinder

 

 

           

 


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