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Uns Christen verbindet das Gebet. Es ist ein wichtiges und unverzichtbares Handeln in allen Lebenslagen,

besonders in Notzeiten. Lassen Sie sich einladen durch das Läuten am Morgen, Mittag oder Abend zu beten.

Falls Sie nicht selbst Worte finden für unsere aktuelle Situation jetzt, gebe ich Ihnen zwei Texte weiter, die mir begegnet sind.

Jens Staude

 

GEBET 1

 

Gebet in Zeiten der Corona-Krise

Christian Kollmar, Sächsische Posaunenmission e.V.

Das Gebet kann gerne weitergegeben werden.

 

Barmherziger Gott, himmlischer Vater,

du bist der Schöpfer der Welt,

du bist der Herr auch meines Lebens.

Ich komme zu dir mit allem, was mich bewegt,

auch jetzt in der Zeit der Corona-Krise.

Es ist eine Zeit voller Unsicherheit.

Mich beherrschen Sorgen und Druck.

Aber du allein bist der Herr.

Darauf vertraue ich.

Ich bitte dich für alle, die sich Sorgen machen

um ihre Gesundheit und um das Wohl ihrer Lieben.

Ich bitte dich für alle, die besondere Verantwortung tragen;

für alle, die sich voller Kraft einsetzen und ihre Arbeit tun:

in Politik und Forschung, in Krankenhäusern und Praxen;

in Behörden und Heimen, in Medien und Informations-Technik;

in der Energie-Versorgung und in den Einkaufs-Läden,

in so vielen Bereichen, die unser Leben aufrecht erhalten.

Ich bitte dich für alle, die schwer erkranken,

und für ihre Helfer.

Ich bitte dich für alle, die einsam sind und darunter leiden,

dass sie nicht besucht werden können.

Ich bitte dich für alle, die von materiellen Verlusten betroffen sind

und nicht wissen, wie es weiter geht.

Du Quelle des Lebens, ewiger Gott,

ich bitte dich für alle Lebenden und alle Sterbenden.

Nimm unser Leben in deine gute Hand.

Mach uns achtsam und dankbar für das, was du uns gibst.

Segne, was wir tun, und segne, was wir lassen.

Ich vertraue darauf:

Meine Zeit steht in deinen Händen. 

Amen.

 

GEBET 2

Wir kommen zusammen,

nicht in einem Raum,

aber in Gedanken verbunden

und im Gebet.

 

Über geschlossene Wohnungstüren hinweg

Über geschlossene Grenzen hinweg

Jesus sagt:

Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind,

da bin ich mitten unter ihnen.

Unsichtbar, aber doch da.

 

(Eine Kerze anzünden und zur Ruhe kommen)

 

Wir beten, vielleicht so: 

Mögen die, deren Alltag nun Einschränkungen unterliegt,

sich an die erinnern, deren Leben bedroht ist.

 

Mögen die, die zu keiner Risikogruppe gehören,

sich an die erinnern, die am stärksten verwundbar sind.

 

Mögen die, die den Vorteil von Heimarbeit haben,

sich an die erinnern, die sich Kranksein nicht leisten können und zur Arbeit müssen, um ihre Miete zu bezahlen.

 

Mögen die, die eine flexible Kinderbetreuung haben, wenn Schulen und Kitas geschlossen sind,

sich an die erinnern, die diese Möglichkeit nicht haben.

 

Mögen die, die Reisen absagen müssen,

sich an die erinnern, die keinen sicheren Zufluchtsort haben,

Mögen die, die etwas zurückgelegtes Geld in den Turbulenzen des Börsenmarktes verlieren,

sich an die erinnern, die gar keine Rücklagen haben.

 

Mögen die, die zu Hause in Quarantäne bleiben müssen,

sich an die erinnern, die kein Zuhause haben.

 

Während Furcht sich unseres Landes bemächtigt,

lass uns auf Liebe setzen.

Wenn wir uns körperlich nicht in den Arm nehmen können,

lass uns andere Wege finden, wie wir an unsere Nächsten weitergeben, dass Gott uns umarmt.

Amen.

 

(formuliert von Cameron Wiggins Belln, übersetzt und auf Facebook geteilt von Ralf Peter Reimann)

 

           

 


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