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Monatsspruch Dezember aus Jesaja 50,10 

Kennen Sie das? Die Dunkelheit im Winter kann einen ganz schön herunterziehen. Läuft dann auch noch das eine oder andere im Alltag schief, macht das fehlende Sonnenlicht einem umso mehr zu schaffen. Dunkel kann es in uns auch werden, wenn wir in schwierige Lebenssituationen geraten – mit Arbeitslosigkeit, Beziehungskrisen, Krankheit oder gar Todesfällen.

Zusage oder Aufforderung?

Und dann dieser Monatsspruch: Was für eine tolle Zusage! Das dachte ich beim ersten Lesen. Aber genau genommen geht es hier in erster Linie nicht um eine Zusage: Es geht um eine Aufforderung! Wenn ich "im Dunkel lebe" und mir "kein Licht leuchtet", dann soll ich trotzdem vertrauen und mich auf den "Namen des Herrn", also auf Gott, verlassen.

Aktiv vertrauen

Ich bin nicht zum Abwarten verdammt – nach dem Motto: "Im Frühjahr werden die Tage wieder länger, vielleicht wird dann alles wieder erträglicher." Ich muss das Schwere nicht passiv durchleiden, weil es zum Leben gehört und kein Mensch mir helfen kann. Nein, der Text zeigt mir eine Alternative auf: Es geht darum, dass ich etwas tue. Dass ich aktiv werde. Dass ich es einübe, auf Gottes Hilfe zu vertrauen und mich auf Gott zu verlassen. Jetzt. Auch wenn ich gerade das Gefühl habe, in Angst und Pein zu ertrinken.

Wie tröstlich: Gott ist da!

Selbst wenn ich gar nichts spüre von Gottes Verlässlichkeit, gibt es sie dennoch. Das drückt der Monatsspruch aus. In der Aufforderung, mich aktiv auf Gott zu verlassen, steckt nämlich zugleich die Zusage, dass Gott da ist. Das ist tröstlich. Gott ist anwesend und auf ihn ist Verlass. Dann kann ich es auch wagen, mich ihm anzuvertrauen und zu ihm zu kommen, z. B. im Gebet. Und wenn mir selbst die Worte fehlen, kann ich mich vielleicht auf Worte anderer stützen – aus den biblischen Psalmen oder vertrauten Gesangbuchliedern.

Gedanken von Ulrike Stahlberg, Online-Redakteurin bei der
Christoffel-Blindenmission


 

 

           

 


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